Montag, 6. Juli 2015

045 Corinna Mund

www.corinnamund.de

geboren in Hannover / D
Studium Aktzeichnen / Grafik-Design, Texas Christian Universität, Texas / USA
Studium Kunst- und Literaturwissenschaften, Universität Osnabrück / D
Studium Malerei und Grafik, Universität Osnabrück / D
Studium Fotografie, Universität Osnabrück / D
Abschluss als Magister
lebt und arbeitet im eigenen Atelier seit 2009 in Yokohama / J

Studienaufenthalte:
Rom und Venedig / I
London / GB
New York / USA
Istanbul / TR

Preise und Auszeichnungen:
zahlreiche Auszeichnungen seit 1995
2009 Katalogstipendium des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft und Kunst

Seit 1995 sehr rege nationale und internationale Ausstellungstätigkeit

Arbeiten befinden sich in nationalen und internationalen, sowohl privaten als auch öffentlichen Sammlungen

Die Arbeiten von Corinna Mund sind Untersuchungen der Realität. Um diese durchzuführen, benutzt sie Mittel, die keiner derzeit benannten Stilrichtung der bildenden Kunst zuzuordenen sind. Sie arbeitet in den Bereichen Fotografie, Druck, Malerei, Skulptur, Installation und schreibt. Sie verdichtet all dies und weitere Sparten / Spielarten innerhalb ihrer Arbeiten.
Corinna Mund ordnet, sortiert neu, konzipiert, verwirrt, untersucht. Sie arbeitet im JETZT und zitiert das GESTERN. Corinna Mund schöpft tief und hinterfragend. Nichts hat Gültigkeit, alles ist wichtig. Ländergrenzen wollen eingerissen und Kulturräume erweitert werden. Kunst ist für Corinna Mund die Summe des von Menschen Geschaffene, das sie neu zusammen fügt.


"schwingblaettchen
zirpendes
dein schönes F"
2015      30 x 33 x 35 cm


In ihrem Text erläutert Corinna Mund:
Das Böse als Ursprung im Weiblichen - in der griechischen Mythologie in der Person Pandoras manifestiert, in der Evas in der christlichen Glaubenslehre -, das Pandora durch das unerlaubte Öffnen der von Zeus für die Menschheit als Geschenk überreichten Büchse in der Welt zulässt: Lasten, Untugenden, Übel, Mühen, Krankheiten und als einzig Positives die Hoffnung.
Der BH als ausschließlich Weibliches entweicht der Büchse, doch die Spiegelfolie dieser und der sich dahinter befindliche Spiegel werfen den Blick des Betrachters zurück zu ihm selbst: er als der Empfangene der Laster ist selbst ebenso wenig unschuldig an allem Weltenübel wie sie.


Juli 2015
#braparticipation;  #follow;  #happy;  #beautiful;  #like4like;  #art; 

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